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Die Schweiz hat sich aus vielen einzelnen Städten und Orten entwickelt und ist heute ein Staat mit 26 Kantonen.
Wegen der Alpen waren viele Orte im Mittelalter ziemlich isoliert. Die Dörfer verteidigten ihre eigenen Interessen. Manchmal kämpften sie gegeneinander. Aber man brauchte einander auch. Dann ging man Bündnisse ein, aber man blieb immer selbstständig.

1291 entstand ein wichtiges Bündnis, die Alte Eidgenossenschaft. Die Eidgenossenschaft wurde immer größer. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Eidgenossenschaft gespalten: Ein Teil gehörte zur neuen, reformierten Kirche, ein Teil gehörte zur katholischen Kirche. Es gab mehrere religiöse Bürgerkriege. Der letzte Krieg war 1847.

Seit 1516 ist die Schweiz neutral. Das bedeutet, dass die Schweiz nicht an bewaffneten Konflikten zwischen anderen Staaten teilnimmt. Im Zweiten Weltkrieg war die Schweiz also neutral und unabhängig. Die Schweiz hat aber immer eine Armee gehabt, um sich verteidigen zu können. In der Schweiz gilt die Militärdienstpflicht: 60 % aller Männer verbringen 18–21 Wochen in der Rekrutenschule. Seit 2002 ist die Schweiz Mitglied in der UNO und nimmt auch an internationalen Friedensmissionen teil.

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