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Österreich hat eine zentrale Lage in Europa. Deswegen ist die österreichische Geschichte auch eine Geschichte, die viele Nationalitäten betrifft. Von 1867 bis 1918 gab es die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn. Während dieser Zeit sprach man nicht nur deutsch und ungarisch, sondern auch tschechisch, polnisch, italienisch und rumänisch. Franz Josef I. war damals in Österreich Kaiser und in Ungarn König. Beide Länder hatten in Europa viel Macht.

1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Der Hauptgrund dafür war das Attentat auf den Thronfolger von Österreich-Ungarn, Franz Ferdinand. Als Deutschland und Österreich-Ungarn den Krieg verloren, wurden Österreich und Ungarn in zwei Länder geteilt.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Österreich von Deutschland besetzt. Es war für Hitler sehr wichtig, Österreich „heim ins Reich“ zu holen, denn er war der Ansicht, dass Österreich und Deutschland zusammengehörten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Österreich wie viele andere europäische Länder auch ein Wirtschaftswunder. 1955 bekam das Land seine Souveränität wieder. Seitdem haben die zwei großen Parteien SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreich) und ÖVP (Österreichische Volkspartei) die Politik in Österreich bestimmt.

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