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Wenn eine Stadt mehr als 100.000 Einwohner hat, gilt sie als Großstadt. In Deutschland gibt es 80 Großstädte. Berlin, Hamburg, München und Köln sind sogar Millionenstädte.

Viele dieser Großstädte liegen im Ruhrgebiet im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Städte liegen so nah beieinander, dass sie fast zusammengewachsen sind. Die Großstädte im Ruhrgebiet sind ab 1850 entstanden: Hier begann die Industrialisierung und für den Kohlebergbau und die Stahlproduktion brauchte man Arbeitskräfte.

Andere Städte haben eine längere Geschichte. Ihr Stadtkern besteht aus einer Altstadt. Sieben deutsche Stadtkerne zählen sogar zum UNESCO-Welterbe. Sie stammen aus dem Mittelalter und sind sehr gut erhalten.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele deutsche Städte durch Bomben zerstört. Nach dem Krieg lag Hamburg in Ruinen. Deshalb besteht Hamburg heute aus einer Mischung von alten Gebäuden, die nicht zerstört wurden, und neuen Gebäuden, die nach dem Krieg gebaut wurden.

Weil es so viele deutsche Großstädte gibt, konzentriert sich nicht alles auf die Hauptstadt Berlin. Zum Beispiel ist Frankfurt am Main das Finanzzentrum, Stuttgart ist die Autostadt und Hamburg ist die Hafenstadt.

In Deutschland gibt es natürlich auch viele kleine Dörfer. Immer mehr Leute verlassen aber die Dörfer und ziehen in die Großstädte. Das nennt man Landflucht.

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