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Vor 1871 sah Deutschland aus wie ein Flickenteppich. Es gab ganz viele Fürsten- und Königsstaaten. Erst mit der Gründung des deutschen Kaiserreichs entstand ein vereintes Deutschland.

1933 kam Adolf Hitler an die Macht und die nationalsozialistische Diktatur begann. 1939–1945 befand sich das nationalsozialistische Deutschland mit Hitler an der Spitze im Krieg mit der Welt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg teilten die vier Siegermächte Deutschland unter sich auf. 1949 entstanden die Bundesrepublik Deutschland (BRD) im Westen und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) im Osten. Berlin wurde auch in West- und Ostberlin geteilt.

In der BRD wurde die Demokratie etabliert und in den 1950er Jahren erlebte man dort das ‚Wirtschaftswunder‘. In der sozialistischen DDR konnte man nur eine Partei (die SED) wählen, das Leben dort war ganz anders als in Westdeutschland. Viele Einwohner in der DDR sind in die BRD geflüchtet. Deshalb wurden die Grenzen geschlossen und 1961 wurde in Berlin sogar eine Mauer gebaut. Die Mauer trennte Ost- und Westberlin.

1989 haben viele Einwohner in der DDR demonstriert. Die Menschen waren mit der DDR unzufrieden und wollten wieder ein vereintes Deutschland. Die Demonstrationen führten dazu, dass die Mauer am 9. November 1989 fiel. Deutschland war jetzt wieder ein vereintes Land, aber man spricht immer noch von der ‚Mauer in den Köpfen‘: Es ist nicht einfach, die Bevölkerung der beiden deutschen Staaten nach 40 Jahren wieder zu vereinen. Viele hatten – und haben – gegenseitige Vorurteile.

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