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Deutschland liegt mitten in Europa und hat neun Nachbarländer. In Luftlinie ist Deutschland 876 km lang und 640 km breit. Das bedeutet, dass es viele Unterschiede innerhalb Deutschlands gibt.

Viele Deutsche identifizieren sich deshalb viel mehr mit ihrer Stadt oder ihrem Bundesland als mit ihrer deutschen Nationalität: Man ist Schleswig-Holsteiner, Berliner, Sachse oder Schwarzwälder. Es gibt regionale Gerichte, Traditionen, Feste und Dialekte. Man sagt also nicht einfach ‚hallo‘ in ganz Deutschland, sondern sagt im Norden zum Beispiel ‚Moin‘ wie in Süddänemark und im Süden ‚Servus‘ wie in Österreich, Ungarn und der Slowakei.

Die regionalen Unterschiede sieht man auch bei der Religion. In Norddeutschland sind die meisten Einwohner Protestanten. Im Süden und in den südwestlichen Bundesländern ist die Mehrheit katholisch. Deshalb gibt es auch verschiedene Feiertage in den Bundesländern.
Heute gibt es auch viele Deutsche mit muslimischem Glauben, weil 10 % der deutschen Bevölkerung einen türkischen Hintergrund haben.

Deutschland hat immer eine große Bedeutung in Europa gehabt: Hier sind viele wichtige Erfinder, Autoren, Komponisten und Künstler geboren. Heute ist es das Land mit der größten Bevölkerung in der EU und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel spielt eine zentrale Rolle in der europäischen Politik.

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